Evaluation

Das Konzept von Kita-MOVE basiert auf den Grundlagen der Fortbildung "MOVE - Motivierende Kurzintervention bei riskant konsumierenden Jugendlichen". Zu beiden Fortbildungsangeboten liegen Evaluationen vor.

Kita-MOVE wurde 2007 durch Dr. Kordula Marzinzik an der Universität Bielefeld, Fachbereich Gesundheitswissenschaften (Prof. Dr. Klaus Hurrelmann) evaluiert. Die Evaluation zeigt auf, dass über die Annahme des Angebotes Kita-MOVE hinaus auch bereits Wirkungen innerhalb der Haltung und Handlung der Teilnehmer*innen beschrieben werden können.

Die hohe Qualität der Programmdurchführung wird ebenfalls durch die große Weiterempfehlungsbereitschaft belegt.

Die Stärken des Programms liegen in den folgenden Bereichen:

  • Einzigartigkeit,
  • theoriebasierter Ansatz mit alltagstauglicher Ausrichtung,
  • Robustheit,
  • hohe Qualität durch langjährige inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklungen,
  • Anwendung und Wirksamkeit in unterschiedlichen Settings,
  • Angebot vor dem Angebot – "Brücken- bzw. Lotsenfunktion" für existierende Hilfeprogramme auf dem Markt,
  • Verankerung innerhalb bestehender öffentlicher und stark vernetzt arbeitender Strukturen.

 

Evaluation "Kita-MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Eltern im Elementarbereich zur Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung"

Evaluation "Wissenschaftliche Begleitung des NRW-Modellprojektes MOVE Motivierende Kurzintervention in der Schwerpunktprävention mit konsumierenden Jugendlichen"

Stimmen von Kita-MOVE-Teilnehmer*innen, erhoben 8 Wochen nach Schulungsende (Marzinzik 2007):

"Tieftste Absichtslosikeit"

"Mir schwebte immer das TTM im Kopf herum. Bei jedem Gespräch war mir wichtig zu sehen, wo stehen die Eltern überhaupt, und wenn ich jetzt wusste, die sind in der tiefsten Absichtslosigkeit, dass ich dann das Gespräch ganz anders geführt habe, als wenn ich wusste, die sind schon aktiv und haben schon Überlegungen zu dem Thema."

"Nur zuhören"

"Ich kann auch mal nur zuhören und muss nicht in kürzester Zeit ein Problem lösen und aus der Welt schaffen."

"Erfolgserlebnis"

"Ich hab das in alle Gespräche mit rein genommen, ob das Teams waren oder Mitarbeitergespräche, ich hab dann für mich gemerkt, wie zufrieden ich war, wenn ich gemerkt hab, so ich habe hier meinen Punkt gefunden, mein Ergebnis, wo ich hinter stehen kann, und muss nicht die ganze Zeit erzählen und merken, das Gegenüber ist längst nicht mehr da und nimmt nichts mehr auf oder ist so ambivalent, dass sie nichts mehr aufnehmen kann. Dass ich für mich selbst ein Erfolgserlebnis hab und merke, so das war´s jetzt erst mal, da können wir nächstes Mal wieder ansetzen."

"Richtig anwenden"

"Vieles von den Inhalten hatte ich eigentlich schon gelernt, aber es wieder vergessen. Erst jetzt habe ich es richtig verstanden, weil ich es vorher noch nie so richtig angewendet hatte."

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